NanoSun LED über einem bepflanzten Aquarium mit Pflanzen über der Wasseroberfläche

Q-Grow NanoSun: Licht für Nano-Aquarien, Wabi-Kusa und größere Aquascapes

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Vielleicht planst du gerade ein kleines Pflanzenaquarium auf dem Schreibtisch. Vielleicht soll eine Wabi-Kusa-Schale auf dem Sideboard stehen, frei von einer am Glas befestigten Lampe. Oder du hast ein längeres Aquarium und möchtest seine Pflanzenbereiche einzeln ausleuchten. Mit NanoSun kannst du diese Aufbauten innerhalb desselben Leuchtensystems gestalten.

Unsere NanoSun ist eine kompakte, dimmbare LED-Leuchte mit matt schwarzem Aluminiumgehäuse. Du befestigst sie mit dem Beckenhalter direkt am Aquarium oder setzt sie in den freistehenden Stand. Über längeren Aquarien lassen sich mehrere Leuchten nebeneinander anordnen. Wenn sich dein Hobby später verändert, kannst du die vorhandene Lampe weiterverwenden und deinen Aufbau ergänzen.

Dabei lohnt sich der Blick auf das Licht selbst. Die NanoSun verbindet eine hohe Farbwiedergabe mit 7.000 Kelvin, einer gezielten Lichtverteilung und bis zu 1.700 Lumen bei 13 Watt je Leuchte. Was diese Angaben im Aquarium bedeuten und welche Ausführung zu deinem Vorhaben passt, schauen wir uns an den konkreten Anwendungen an.

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Eine Leuchte, unterschiedliche Aufbauten

Die NanoSun LED ist die Grundlage des Systems. Zur einzelnen Leuchte gehören der Beckenhalter, das Netzteil und der Controller für die Helligkeit. Für die Montage musst du keine App installieren oder eine Funkverbindung einrichten.

Bei NanoSun Studio kommt der Stand mit seiner Metallplatte dazu. Die Lampe sitzt dann unabhängig vom Aquarium über deinem Aufbau. Duo und Trio bestehen aus zwei beziehungsweise drei NanoSun-Leuchten mit jeweils eigener Einstellung der Helligkeit. Der Unterschied liegt also in Anzahl und Montage, während du bei derselben Art von Licht und Bedienung bleibst.

Das macht die Auswahl übersichtlich. Du beginnst mit der Form deines Aquariums oder Gefäßes und entscheidest anschließend, wo die Lampe befestigt werden soll. Die folgenden Richtwerte helfen bei der ersten Planung.

Ausführung Aufbau Orientierung für die Planung Besonders passend für
NanoSun einzeln Eine Leuchte am Beckenhalter Beleuchtete Grundfläche bis etwa 40 × 40 cm als Richtwert Nano-Aquarien mit freiem Beckenrand
NanoSun Studio Eine Leuchte mit freistehendem Stand Stellfläche bis 30 × 30 cm Wabi-Kusa und Nano-Aquarien ohne Klemme am Glas
NanoSun Duo Zwei separat dimmbare Leuchten Bis etwa 80 × 40 cm als Richtwert Längere Aquarien mit zwei beleuchteten Bereichen
NanoSun Trio Drei separat dimmbare Leuchten Bis etwa 120 × 40 cm als Richtwert Größere Aquascapes mit mehreren Pflanzenzonen

Die Flächenangaben sind Planungshilfen. Montagehöhe, Wassertiefe, Bepflanzung und Abschattung durch Holz oder Steine beeinflussen, wie viel Licht an den einzelnen Pflanzen ankommt. Gerade bei einem tiefen Becken prüfst du deshalb mehr als nur die Länge der Frontscheibe.

Was die NanoSun Natural Engine ausmacht

Unter der Bezeichnung Natural Engine fassen wir das Lichtkonzept der NanoSun zusammen: weißes Licht mit hoher Farbwiedergabe, einer Farbtemperatur von 7.000 Kelvin und einer auf Aquarien ausgerichteten Optik. Für dich sind daran zwei Dinge interessant. Die Farben des Aquascapes sollen gut zur Geltung kommen, und die beleuchtete Fläche soll zu den Pflanzen unter der Lampe passen.

Hohe Farbwiedergabe für Holz, Steine und Pflanzen

Die NanoSun wird mit einem Farbwiedergabeindex von über 96 CRI angegeben. CRI beschreibt, wie ähnlich ausgewählte Farben unter einer Lichtquelle im Vergleich zu einer Referenzbeleuchtung erscheinen. Ein hoher Wert steht dabei für eine hohe Farbtreue in diesem Bewertungsverfahren.

Im Aquarium geht es um die vielen Nuancen, die nebeneinander vorkommen: das helle Grün junger Triebe, die dunkleren Blätter einer Anubias, bräunliche Holztöne und die Oberfläche deiner Steine. Wenn diese Abstufungen gut sichtbar sind, kannst du die Gestaltung als Ganzes besser wahrnehmen. Besonders bei einem Aquascape mit viel Naturmaterial ist das ein wesentlicher Teil der Lichtwirkung.

CRI ist allerdings kein Prozentwert für „enthaltenes Sonnenlicht“ und auch kein Maß für Pflanzenwachstum. Die Farbwiedergabe beschreibt, wie wir Farben sehen. Für die Pflanzen zählt zusätzlich, welche Lichtmenge sie an ihrem Standort erreicht und wie ihre übrige Versorgung aussieht.

7.000 Kelvin: ein klares, kühles Weiß

Die Farbtemperatur von 7.000 Kelvin beschreibt den Weißton des Lichts. Sie sagt nichts über die Temperatur des Gehäuses aus. NanoSun liegt damit im kühlen weißen Bereich, der gut zu einer klaren Darstellung von Grünpflanzen und Hardscape passt.

Bei einem Wabi-Kusa auf einem warm beleuchteten Sideboard setzt sich die Pflanzenfläche dadurch sichtbar vom Raumlicht ab. Über einem Aquarium unterstützt der Weißton den Blick auf Pflanzen und Materialien. Wie das Gesamtbild wirkt, hängt zusätzlich von Rückwand, Bodengrund und dem Licht im Raum ab.

Bis zu 1.700 Lumen aus 13 Watt

Pro NanoSun nennen wir eine Leistungsaufnahme von 13 Watt und einen Lichtstrom von bis zu 1.700 Lumen. Watt beschreibt die elektrische Leistung, Lumen die nach der menschlichen Hellempfindlichkeit bewertete Lichtmenge. Zusammen geben dir diese Angaben eine Orientierung zur Leuchte; sie ersetzen keine Betrachtung deines tatsächlichen Aufbaus.

Die kompakte Bauform bedeutet also nicht, dass du bei einem kleinen Aquarium automatisch die volle Leistung brauchst. Mit dem Dimmer kannst du die Helligkeit anpassen. Das ist zum Beispiel bei einem frisch eingerichteten Becken, bei eher genügsamen Aufsitzerpflanzen oder bei einer niedrig montierten Lampe hilfreich.

Anspruchsvoll bepflanzte Bereiche können eine andere Einstellung benötigen. Dabei müssen Licht, CO₂, Nährstoffe und Pflege zusammenpassen. Mehr Licht allein gleicht eine fehlende Versorgung der Pflanzen nicht aus. Wenn du das Becken neu einrichtest, ist eine bewusst gewählte Anfangseinstellung sinnvoller, als sofort alle Leuchten vollständig aufzudrehen.

Die 60°-Optik und die Höhe über dem Aquarium

Die NanoSun nutzt eine 60°-Linse, die das Licht auf den Bereich unter der Leuchte richtet. Bei der Planung sind die Montagehöhe und die Position über dem Becken deshalb besonders wichtig. Mit mehr Abstand verteilt sich das Licht über eine größere Fläche, während die Intensität an einem einzelnen Punkt typischerweise abnimmt.

Über einem kleinen Aquarium kannst du die Lampe so einstellen, dass die beleuchtete Fläche zu den bepflanzten Bereichen passt. Bei einem längeren Aquarium verteilst du mehrere Lampen über die Länge. Ihre Lichtfelder dürfen sich überlappen, damit zwischen den Leuchten keine unerwünschten dunklen Bereiche entstehen.

Eine Wurzel oder ein großer Stein wirft trotzdem Schatten. Genau diese räumliche Wirkung kann im Aquascape attraktiv sein. Prüfe nur, ob eine lichtbedürftige Pflanze dauerhaft unter einem großen Überhang steht. Eine veränderte Lampenposition oder eine andere Pflanzenplatzierung kann hier wirksamer sein als eine höhere Dimmereinstellung.

Q-Grow Produktgrafik zur 60-Grad-Linse und zur Anordnung einer, zweier oder dreier NanoSun-Leuchten

Die Produktgrafik zeigt das Lichtkonzept und Richtwerte für die Anordnung. Die passende Einstellung hängt vom konkreten Aquarium ab.

Aluminium-Unibody und Kühlung ohne Lüfter

Das matt schwarz eloxierte Aluminiumgehäuse hat neben seiner schlichten Form eine technische Aufgabe. Es nimmt Wärme auf und gibt sie über seine Oberfläche an die Umgebung ab. Dieses passive Kühlkonzept kommt ohne Lüfter aus.

Das ist besonders angenehm, wenn dein Aquarium auf dem Schreibtisch, neben dem Sofa oder in einem ruhigen Raum steht. Ein Lüftergeräusch der Leuchte entfällt. Gleichzeitig sitzt über dem Becken ein kompakter Leuchtenkopf, der den Blick auf das Aquascape wenig verstellt.

Auch eine passiv gekühlte Lampe wird im Betrieb warm. Lass das Gehäuse frei und decke es nicht ab. Staub entfernst du nach dem Ausschalten vorsichtig mit einem weichen Tuch. Die Leuchte ist laut Anleitung spritzwassergeschützt, aber nicht für den Betrieb unter Wasser vorgesehen.

Helligkeit einstellen, ohne das Smartphone zu holen

Der mitgelieferte NanoSun Controller dimmt die Helligkeit stufenlos von 0 bis 100 Prozent. Die Einstellung erfolgt direkt am Regler. Du kannst die Lichtmenge dadurch auch während der Einrichtung schnell verändern und ansehen, wie dein Layout mit etwas weniger oder mehr Licht wirkt.

Bei Duo und Trio hat jede Leuchte ihre eigene Regelung. Das erlaubt dir, die beleuchteten Bereiche unterschiedlich einzustellen. Eine Seite mit überwiegend genügsamen Aufsitzerpflanzen kann so anders beleuchtet werden als ein Bereich mit höherem Lichtbedarf. Da sich die Lichtfelder überlagern können, bleiben diese Zonen optisch miteinander verbunden.

Die direkte Bedienung passt gut zu einem Aquarium, bei dem du eine konstante Einstellung bevorzugst. Die Helligkeitsregelung ist dabei von der täglichen Beleuchtungsdauer zu unterscheiden. Ein Regler für die Intensität ist für sich genommen noch kein programmierter Tagesverlauf.

NanoSun direkt am Beckenrand

Für ein offenes Nano-Aquarium ist der Beckenhalter der naheliegende Aufbau. Er befestigt die Leuchte am Glas; eine zusätzliche Stellfläche neben oder unter dem Aquarium ist dafür nicht erforderlich. Der schlanke Träger führt den Leuchtenkopf über die bepflanzte Fläche.

Die Lampe lässt sich in ihrer Höhe einstellen und zur Seite schwenken. So kannst du sie für die Pflege aus dem Arbeitsbereich drehen, statt über und unter einer festliegenden Lichtleiste arbeiten zu müssen. Achte beim Schwenken darauf, dass das Kabel genügend Spiel hat und die Befestigung sicher bleibt.

Prüfe vor der Montage den Beckenrand, die Glasstärke (bis 10 mm) und eine gegebenenfalls vorhandene Abdeckung. Die passenden Schrauben und die Reihenfolge der Montage stehen in der Anleitung. Eine Kunststoffumrandung oder ein Deckel kann die Befestigung beeinflussen, auch wenn das Becken vom Volumen her in die Nano-Kategorie fällt.

Für den Start bietet sich eine Position an, bei der die wichtigsten Pflanzenbereiche unter dem Lichtfeld liegen. Schau dir anschließend die Randzonen und den Vordergrund an. Wenn ein Bereich deutlich zurückfällt, prüfe zunächst Höhe und Ausrichtung. Die reine Dimmereinstellung verändert die Position des Lichtfelds nicht.

NanoSun Studio für Wabi-Kusa

Bei einem Wabi-Kusa wächst die Bepflanzung überwiegend über der Wasseroberfläche, etwa auf einem bepflanzten Substratball in einer flachen Schale. Viele solcher Gefäße haben keinen geeigneten Rand für eine Lampenklemme. Hier kommt der freistehende Stand ins Spiel.

Mit NanoSun Studio erhältst du die Lampe zusammen mit dem Stand. Die Metallplatte schafft eine gemeinsame Stellfläche, auf der du dein Gefäß unter der Leuchte anordnest. Du kannst die Schale zum Pflegen oder Drehen bewegen, während die Lampe unabhängig davon befestigt bleibt.

Gerade auf einem Sideboard oder Schreibtisch entsteht so ein übersichtlicher Aufbau. Die Pflanzen stehen im Licht, der schmale Träger bleibt dahinter. Richte den Kopf so aus, dass die wachsenden Triebe im beleuchteten Bereich liegen, und lasse genügend Abstand zwischen Blattspitzen und Leuchte.

NanoSun Studio mit einer bepflanzten Wabi-Kusa-Schale auf der Metallplatte

Aufbaubeispiel mit NanoSun Studio: Lampe und Stand rahmen eine Wabi-Kusa-Schale ein, ohne am Gefäß befestigt zu werden.

Für die Pflege eines Wabi-Kusa gehören neben Licht auch Feuchtigkeit, Wasser- und Nährstoffversorgung sowie gelegentlicher Rückschnitt dazu. Höher wachsende Triebe können die darunterliegenden Pflanzen beschatten. Schneide gezielt zurück und kontrolliere die gesamte Bepflanzung, bevor du allein die Lichtleistung erhöhst.

Der Begriff Studio bezeichnet hier die freistehende Präsentation von Pflanzen oder Aquarium. Du verwendest dieselbe NanoSun-Leuchte wie beim Aufbau am Beckenrand, mit dem Stand als zusätzlicher Montagemöglichkeit.

Ein Nano-Aquarium beleuchten, ohne etwas am Glas zu befestigen

Auch ein kleines Aquarium kann unter NanoSun Studio stehen. Das ist interessant, wenn du den Beckenrand frei halten möchtest oder dir die gemeinsame Anordnung aus Lampe, Stand und Aquarium besser gefällt. Der Stand trägt die Lampe unabhängig von der Glaswand.

Die vorgesehene Stellfläche reicht bis 30 × 30 cm. Auf der Stand-Produktseite nennen wir Aquarien bis 35 cm Höhe als Einsatzbereich. Prüfe zusätzlich die tatsächliche Position des Leuchtenkopfs: Über der Wasseroberfläche muss genug Platz für die Ausrichtung und die Pflege bleiben. Die Grundfläche des Gefäßes, seine Höhe und die Lichtverteilung gehören hier zusammen.

Richte die Metallplatte auf einer ebenen, geeigneten Unterlage aus und baue den Stand nach Anleitung auf, bevor du das Aquarium endgültig einrichtest. 

Ein praktischer Fall ist ein 30-cm-Cube auf einem Sideboard. Die Standlösung lässt die Glaskante frei und ordnet die Lampe hinter dem Becken an. Wenn du später ein Wabi-Kusa an dieser Stelle zeigen möchtest, kannst du das Aquarium gegen die Schale austauschen und die Leuchte neu ausrichten. Der passende Abstand und die Helligkeit werden an die neue Bepflanzung angepasst.

Größere Becken mit NanoSun Duo beleuchten

Bei einem längeren Aquarium lässt sich eine einzelne kleine Leuchte irgendwann nicht mehr sinnvoll über die gesamte Fläche ausrichten. Mit NanoSun Duo verteilst du zwei Lampen über das Becken. Für eine Grundfläche bis ungefähr 80 × 40 cm ist das ein Richtwert zur Planung.

Setze die beiden Lampen zunächst über die linke und rechte Hälfte. Prüfe dann, wie ihre Lichtfelder in der Mitte zusammentreffen und wie die Pflanzen an den Außenseiten beleuchtet werden. Gleiche Abstände sind ein guter Ausgangspunkt, müssen aber nicht für jedes Layout die beste Endposition sein.

Steht beispielsweise auf einer Seite eine hohe Wurzelgruppe, kann deren Schatten die angrenzende Fläche beeinflussen. Die separat ausrichtbaren Lampen helfen dir, auf solche Unterschiede einzugehen. Anschließend passt du die Helligkeit an beiden Controllern an die Bepflanzung an.

Zwei NanoSun-Leuchten über einem längeren bepflanzten Aquarium

Duo-Aufbaubeispiel: Zwei Leuchten verteilen das Licht über die Länge des Aquariums und lassen sich einzeln einstellen.

Die beiden Leuchten ergeben zusammen 26 Watt Nennleistung und einen angegebenen Lichtstrom von bis zu 3.400 Lumen. Daraus lässt sich keine identische Helligkeit an jeder Pflanze ableiten. Für die Verteilung sind die Positionen, die Höhe und die Einrichtung des Aquariums entscheidend.

NanoSun Trio für längere Aquascapes

Mit NanoSun Trio stehen drei Lichtquellen zur Verfügung. Als Orientierung nennen wir eine Grundfläche bis ungefähr 120 × 40 cm. Drei Leuchten ergeben zusammen 39 Watt Nennleistung und bis zu 5.100 Lumen angegebenen Gesamtlichtstrom.

Bei einem langen Aquascape kannst du damit mehrere Pflanzenbereiche beleuchten, etwa eine linke Wurzelgruppe, einen niedrigeren Mittelbereich und eine höhere Bepflanzung auf der rechten Seite. Die Lampen müssen dabei nicht alle mit derselben Helligkeit laufen. Entscheidend ist, dass die jeweiligen Pflanzen genügend Licht bekommen und das Gesamtbild für dich stimmig wirkt.

Die Grenze eines solchen Richtwerts liegt dort, wo dein Becken deutlich tiefer, höher oder stärker abgeschattet ist. Ein 120 cm langes Aquarium mit großer Tiefe stellt andere Anforderungen als ein flacheres Becken gleicher Länge. Plane daher auch den Weg vom Leuchtenkopf bis zu den niedrigsten Pflanzen und die Ausleuchtung von Vorder- und Hintergrund.

Drei NanoSun-Leuchten über einem großen Aquascape

Trio-Aufbaubeispiel mit drei getrennt einstellbaren Lichtbereichen. Die Pflanzenwahl und die Beckenmaße bestimmen die passende Einstellung.

Wenn du später das Aquarium wechselst

Ein wesentlicher Vorteil der NanoSun ist, dass du dich mit einer Lampe nicht dauerhaft auf eine einzige Beckenlänge festlegst. Du kannst sie neu positionieren, ihre Montage ändern oder weitere Leuchten ergänzen. Drei Beispiele zeigen, wie das im Alltag aussehen kann.

Vom kleinen Cube zum längeren Aquarium

Du beginnst mit einer NanoSun an einem kleinen Becken. Später möchtest du ein längeres Aquascape einrichten. Die vorhandene Leuchte kann mit umziehen; eine zweite NanoSun ergänzt den Bereich, den sie allein nicht mehr passend ausleuchtet. Du prüfst die neue Glasstärke, montierst die Lampen und stimmst Position sowie Helligkeit neu ab.

Der Vorteil liegt darin, dass die erste Lampe ein nutzbarer Teil des nächsten Aufbaus bleibt. Wie viele weitere Leuchten sinnvoll sind, hängt von den neuen Maßen und der Bepflanzung ab. Die bisherige Einstellung lässt sich deshalb nicht unverändert auf jedes größere Aquarium übertragen.

Vom Beckenhalter zum freistehenden Aufbau

Wenn du den Glasrand künftig frei halten oder ein Wabi-Kusa beleuchten möchtest, kannst du den NanoSun Stand separat ergänzen. Die vorhandene Lampe bekommt damit eine andere Befestigung. Vor dem Wechsel prüfst du den Platzbedarf und richtest die Leuchte nach der Stand-Anleitung ein.

Du musst also nicht allein wegen der neuen Präsentationsform eine andere Leuchtenserie wählen. Bewahre Halter und passende Montagekomponenten auf, wenn du zwischen den Aufbauten wechseln möchtest.

Mehrere Leuchten später aufteilen

Aus einem größeren Aquarium werden vielleicht zwei kleinere Projekte. Weil jede NanoSun separat eingestellt wird, kannst du die Leuchten auf passende neue Aufbauten verteilen und jeweils neu ausrichten. Eine davon beleuchtet dann beispielsweise das Nano-Aquarium, eine andere steht mit passendem Stand über einer Pflanzenschale.

Modular bedeutet bei NanoSun, dass du vollständige Leuchten und die vorgesehenen Halterungen kombinierst. Daraus folgt keine gemeinsame Stromversorgung oder Steuerung mehrerer Lampen. Verwende für jede Konfiguration die vorgesehenen Netzteile, Controller und Montagekomponenten.

Die passende Konfiguration Schritt für Schritt auswählen

Beginne mit der Grundfläche und Höhe deines Aquariums oder Gefäßes. Überlege anschließend, ob du am Glas befestigen möchtest oder einen freistehenden Aufbau bevorzugst. Damit ist die erste Entscheidung zwischen Beckenhalter und Studio bereits getroffen.

Schau danach auf die Pflanzen. Ein niedriger Aufbau mit überwiegend genügsamen Aufsitzerpflanzen verlangt eine andere Einstellung als ein höheres Becken mit lichthungrigen Arten im Vordergrund. Prüfe zugleich, ob große Wurzeln, Schwimmpflanzen oder ein dichter Hintergrund Teile der Fläche abschatten.

Für längere Aquarien planst du die Position mehrerer Leuchten. Nutze die Richtwerte für einzelne NanoSun, Duo und Trio als Ausgangspunkt und berücksichtige die Tiefe des Beckens. Wenn dein Aufbau von den Beispielen deutlich abweicht, kannst du uns mit Beckenmaßen und einem Bild der geplanten Bepflanzung nach einer passenden Konfiguration fragen.

Beim ersten Einschalten beginnst du mit einer zur Bepflanzung passenden, zurückhaltenden Einstellung. Halte den täglichen Beleuchtungsablauf nachvollziehbar und verändere nicht gleichzeitig Licht, Düngung und CO₂ stark. So kannst du besser erkennen, auf welche Anpassung deine Pflanzen reagieren.

Häufige Fragen zur NanoSun

Ist Studio eine andere Lampe als die einzelne NanoSun?

Studio kombiniert eine NanoSun mit dem passenden Stand. Das Lichtkonzept und die Helligkeitsregelung bleiben gleich. Der Unterschied ist die freistehende Montage auf der Metallplatte.

Kann ich die NanoSun dimmen, wenn mein Becken wenig Licht braucht?

Ja. Der mitgelieferte Controller regelt die Helligkeit stufenlos von 0 bis 100 Prozent. Bei Duo und Trio stellst du jede Lampe separat ein. Prüfe dabei die gesamte Bepflanzung und passe die Intensität schrittweise an.

Kann ich mit einer Lampe anfangen und später erweitern?

Ja. Eine vorhandene NanoSun kann Bestandteil eines Aufbaus mit mehreren Leuchten werden. Du ergänzt vollständige Leuchten und überprüfst Montage, Stromversorgung und Ausrichtung für das neue Aquarium. Die Anzahl richtet sich nach der tatsächlich zu beleuchtenden Fläche.

Reicht die Literzahl zur Auswahl aus?

Die Grundfläche und die Höhe sind aussagekräftiger als das Volumen allein. Ein breites, niedriges Becken und ein schmaler, hoher Würfel können ähnlich viel Wasser fassen, brauchen aber eine andere Lichtverteilung. Pflanzenansprüche und Hardscape kommen als weitere Kriterien dazu.

Kann die Lampe direkt mit Wasser in Kontakt kommen?

Die NanoSun ist laut Anleitung spritzwassergeschützt und für die Montage über dem Aufbau vorgesehen. Sie ist keine Unterwasserleuchte. Halte Leuchte, Controller und Netzteil entsprechend der Montage- und Sicherheitshinweise außerhalb des Wassers.

Welche NanoSun passt zu deinem nächsten Projekt?

Für ein kompaktes Aquarium mit geeignetem Glasrand ist die einzelne NanoSun der direkte Einstieg. Studio passt zu einer Wabi-Kusa-Schale oder einem Nano-Becken, dessen Rand frei bleiben soll. Duo und Trio geben dir mehrere ausrichtbare Lichtquellen für längere Aquascapes.

Das gemeinsame Konzept bleibt: natürlich wirkende Farbabstufungen, ein klares weißes Licht, ein lüfterloses Aluminiumgehäuse und eine Helligkeit, die du direkt am Controller einstellst. Mit den passenden Halterungen und weiteren Leuchten kann die NanoSun auch dann Teil deines Aquariums bleiben, wenn sich dessen Form oder Größe verändert.

Wähle deine NanoSun nach dem Aufbau, den du heute gestalten möchtest, und plane die Möglichkeiten für dein nächstes Aquarium gleich mit ein.


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