Der einfachste Start für dein Aquarium

Der einfachste Start für dein Aquarium

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In diesem Artikel zeige ich dir zwei alternative Startmethoden: Dry Start und Dark Start. Beide können die Einrichtung erleichtern, ersetzen aber nicht die Prüfung der biologischen Stabilität vor dem Tierbesatz. 

Dry Start

Der Dry Start ist ein Trockenstart Methode, mit der du dein Aquascape nicht wie gewöhnlich startest und mit Wasser füllst, sondern komplett ohne Befüllung startest. Bei der Einrichtung selbst gibt es keine Unterschiede. Nachdem du den Bodengrund eingebracht hast, kommt wie immer das Hardscape hinzu und das Becken wird bepflanzt. Bei einem normalen Start eines Aquariums würdest du nach der Bepflanzung das Becken fluten und die Technik einschalten. Genau hier befindet sich der Unterschied zu einem Dry Start. Bei einem Dry Start schaffst du zu diesem Zeitpunkt nur einen feuchten Bodengrund, auf keinen Fall einen nassen Bodengrund. Die Wasserpflanzen wachsen so für einige Zeit emers weiter. Was emers und submers bedeutet in diesem Artikel. Nachdem die Pflanzen so weit gewachsen sind, das sie einen guten Halt im Soil oder auch Substrat haben, kannst du das Becken fluten. Nach dem du anfangs das Aquarium bepflanzt hast, besprühst du nun alles ausreichend mit einer Sprühflasche, sodass alles befeuchtet ist. Das Aquarium verschließt du dann fast luftdicht. Dies kannst du zum Beispiel mit einer Frischhaltefolie machen. Das du das Aquarium fast luftdicht verschließt, ist essentiell damit die Luftfeuchtigkeit erhalten bleibt. Tipp: Im Aquascape legt man viel Wert auf die Optik, deshalb besitzen viele Aquascapes wie zum Beispiel das Scapers One Aquarium keine feste Abdeckung.

Nanoaquarium Weißglass 30 l

Falls du dennoch eine Abdeckung hast, sollte es damit auch funktionieren. Nach dem Start der Dry Start Methode wird lediglich die Beleuchtung eingeschaltet. Es können direkt von Beginn an ca. 9 Stunden täglich beleuchtet werden. Auch gibt es techniklose Varianten, die jedoch an dieser Stelle im Einsteigerguide nicht vorgestellt werden.

Was passiert währenddessen mit der Bepflanzung?

Viele der Pflanzen, die du im Handel kaufen kannst, sind noch in ihrer emersen Form. In welcher Form du andere Pflanzen kaufen kannst erfährst du in diesem Artikel. Dadurch das viele Pflanzen bereits Überwasser eingestellt sind, können sie in deinem Drystart Aquarium weiter wachsen. Wichtig: Es gibt auch Arten, die keine emerse Form ausbilden können. Dies sind zum Beispiel Vallisneria Arten.Geeignete Moose und Bodendecker können sich dafür anbieten; prüfe die emerse Eignung der konkreten Art. 

Wie pflegst du während eines Dry Start‘s? 

Ein Dry Start ist sehr pflegeleicht. Am Anfang benötigst du nur die Beleuchtung, die du heutzutage per App oder auch mit einer Zeitschaltuhr steuern kannst. Ob zusätzlich gedüngt werden muss, hängt vom verwendeten Soil und den Pflanzen ab; nicht jeder Soil ist gleich vorgedüngt. Eine CO2 Zufuhr wird zu Beginn ebenfalls nicht benötigt, da sich ausreichend Kohlenstoff in der Luft befindet. Warum eine CO2-Zufuhr später Sinn macht, erkläre ich in diesem Artikel. Wichtig: wenn die Feuchtigkeit abfällt, können die Pflanzen sehr schnell austrocknen! Ich empfehle dir täglich die Pflanzen zu besprühen. Damit sich kein Schimmel im Aquarium bildet, solltest du das Aquarium täglich ca. 5 Minuten lüften. Beachte: Wenn der Wasserstand zu hoch ist, kann es zu einer Algenbildung kommen. Bei zu viel Nässe solltest du die Ursachen dafür suchen und, gegebenenfalls Wasser absaugen oder weniger sprühen. Pro-Tipp:Beschlagene Scheiben allein zeigen nicht, ob alle Pflanzen ausreichend feucht stehen. Kontrolliere auch Substrat, Blattzustand und Luftaustausch.

Wann benutzt man die Dry Start Methode?

Die Dry Start Methode wird gerade dann häufig benutzt wenn in dem Layout viele Moose oder auch Bodendecker enthalten sind, denn dadurch bilden sie wunderbare Wurzeln aus. 

Dark Start 

Der Dark Start eines Aquariums hat sich über die letzten Jahre viel weiterentwickelt und wird immer beliebter. Der Hauptvorteil liegt darin, das Algen in der Einfahrphase vermieden werden können. Anhand des Namens kannst du schon teils ableiten wie der Vorgang verläuft, denn du startest dein Aquarium ohne Licht. In der Einfahrphase weist das Becken oft Instabilitäten auf, durch den Dark Start kannst du diese gezielt reduzieren. Ein Dark Start verhindert eine pH-Absenkung durch aktiven Soil nicht grundsätzlich; prüfe die Wasserwerte und die Eignung des Substrats. Durch Soilböden sind anfangs oft zu viele Nährstoffe vorhanden. Hier hatte ich dir in dem Artikel der Einfahrphase erklärt gehabt, das du dem mit ständigen Wasserwechseln entgegenwirken kannst. 

Aufbau von einem Dark Start 

Beim Dark Start richtest du das Aquarium, bis auf die Pflanzen, komplett mit Bodengrund und Hardscape ein. Ebenfalls setzt man während eines Dark Start‘s kein tierischen Besatz ein. Das Becken wird nun geflutet und du kannst jegliche Technik bis auf die Beleuchtung und die CO2 Anlage einschalten. Auch hier wird beim Dark Start nicht gedüngt.

Darkstart mit Nanoaquarium

Du solltest zudem einen wöchentlichen Wasserwechsel machen. Weniger Licht begrenzt Algenwachstum während dieser Phase, garantiert aber keine spätere Algenfreiheit. Nitrifizierende Bakterien benötigen unter anderem Sauerstoff und eine geeignete Stickstoffquelle. Auch nach dem Bepflanzen müssen Wasserwerte und Pflanzenentwicklung weiter kontrolliert werden. Die Dauer eines Dark Starts hängt von Substrat, Filter und Wasserwerten ab. Er ist nicht grundsätzlich schneller oder besser als ein bepflanzter Start.

Nach dem Dark Start

Wenn der Dark Start abgeschlossen ist, geht es um die Bepflanzung. Hierbei ist es ratsam das Wasser im Aquarium so weit wie möglich abzusaugen, so kannst du leichter pflanzen. Dadurch dass die Nährstoffüberschüsse ausgeglichen worden sind durch den Dark Start, kann man generell zu dieser Methode sagen, das sie einen kontrollierten Start ermöglicht. Wie auch schon bei dem Dry Start,  ist der Dark Start einfach zu händeln und können den eigentlichen Start des Aquariums deutlich bequemer machen. 

Fazit 

In diesem Artikel habe ich dir die den Dry Start sowie den Dark Start vorgestellt. Ich habe dir damit gezeigt, wie du so etwas aufbauen kannst, wie du es pflegen solltest und wann du eine der Methoden anwenden kannst. Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen. Nächste Woche geht es um die Bepflanzung unseres Q-Grow Black Rock Iwagumi´s. Sei gespannt! Lass gerne noch ein Feedback unter dem Artikel da und folge uns aufInstagram undFacebook, um keine weiteren Themen zu verpassen.


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